Auf ein Wort

Liebe Schwestern und Brüder in Bensheim,

ich hoffe Sie haben das neue Jahr gut begonnen und konnten mit dem alten Jahr gut abschließen. Falls wir uns noch nicht gesehen haben wünsche ich Ihnen, auch im Namen des ganzen Teams, ein gesegnetes neues Jahr.
Mit dem Start ins neue Jahr liegt ein altes Jahr hinter uns. Die Zeit zwischen den Jahren ist gut gewesen, um sich das alte Jahr noch einmal ins Gedächtnis zu rufen aber auch um sich auf das neue Jahr zu konzentrieren. Was liegt vor mir? Was habe ich vor? Und diese Zeit der Ruhe war gut und wertvoll.
Jetzt sind wir aber schon wieder mitten drin in unserem Alltag, der uns sicherlich voll im Griff hat. Die Zeit der Neujahrsempfänge und der guten Wünsche zum neuen Jahr liegen hinter uns und wir stecken mitten drin in den närrischen Tagen. Die Fastnacht, die Zeit des ausgelassenen Fröhlichseins, erinnert uns daran, wie schön es ist ausgelassen die schönen Seiten des Lebens zu feiern.
Zu einem Leben gehört aber auch die andere Seite und die vor uns liegende Fastenzeit weist uns wie keine andere Zeit im Jahr darauf hin, dass unser Leben immer wieder neu aufgeräumt, verändert und hinterfragt werden muss, um zu einem gelungenen Leben zu werden oder eines zu bleiben. Freude und Umkehr, Leid und Liebe gehören zusammen. Wenn uns Gott am Aschermittwoch, mitten hinein in unsere noch vorhandene Fastnachtstimmung, sein „Kehrt um und glaubt an das Evangelium!“ zuruft, dann nicht, weil er die Freude ablehnt, sondern weil er weiß, dass beides zusammengehört. Genießen wir also die Freude der Fastnacht, um uns dann auch gut und mit vollem Herzen auf Gott besinnen zu können, der den Menschen auch die Freude gebracht hat.

Von ganzem Herzen wünsche ich Ihnen eine gesegnete Fastenzeit und grüße sie mit einem dreifachen: Bensem Eijo!

Ihr
Daniel Kretsch

[zurück]